Termine

Okt
22
Do
Queere Kneipe #20 Oktober @ AK 44 Gießen
Okt 22 um 20:00 – 23:45

[k w ɪ ə r e k n aɪ p ə] – Kneipenabend trifft Queer Space!

Liebe Alle* – im Januar startet die [kwɪəre knaɪpə] im AK 44. Wir wollen ein queerer Freiraum* sein, den alle gemeinsam gestalten, ob in Form von Bastelsessions, kleinen Inputs mit anschließender Diskussionsmöglichkeit oder DJ*ane-ing 101’s. Oder aber wir setzen uns einfach bei guter Musik, Bier und/oder Limo zusammen, lernen uns kennen, kickern eine Runde und setzen endlich mal diese queer agenda auf, von der dauernd geredet wird. Schaut vorbei und bringt eure Freund*innen mit!

*Wir begreifen uns als Raum, der grundsätzlich Allen* offensteht, egal ob queer oder friend. Damit sich aber auch wirklich ALLE wohlfühlen können und wir nicht patriarchalen und heteronormativen Mist reproduzieren, dem wir im Alltag schon permanent ausgesetzt sind, werden (insbesondere) Homo-, Trans-, Bi-, Nonbinary-, Inter-Feindlichkeiten und Mackertum nicht geduldet und führen zum Rauswurf. Be kind to one another!

Veranstalter*innen:

Queere Kneipe – kwɪəre knaɪpə

AK44 Gießen

 

Okt
24
Sa
Hessen entnazifizieren – gemeinsame Anreise nach Wiesbaden @ Hauptbahnhof Marburg
Okt 24 um 11:15

Schluss mit rechten Netzwerken in den Sicherheitsbehörden
– Demonstration gegen die hessischen Zustände! –

Gemeinsame Anreise aus Marburg
11:35 Uhr ab Gleis 4
#EntnazifizierungJetzt

Am 24. Oktober werden wir gemeinsam in Wiesbaden auf die Straße gehen, um gegen rechte Strukturen und Rassismus in den hessischen Sicherheitsbehörden zu demonstrieren. Die jüngsten Fälle rassistischer Polizeigewalt haben erneut offenbart, dass es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern dass die Sicherheitsbehörden in Hessen ein strukturelles Rassismus-Problem haben. Rassifizierte Personen werden alltäglich zur Zielscheibe rassistischer Kontrollen und sind häufig der Gewalt von Polizist*innen ausgeliefert. Selbst wenn zufällig ein Video die Übergriffe dokumentiert, ist es für die Betroffenen oftmals schwierig, sich dagegen zu wehren. Und auch dann haben die Betroffen rassistischer und rechter Polizeigewalt meisten mit Kriminalsierung zu rechnen, während sich Politiker*innen, Justiz und Journalist*innen schützend vor uniformierte Täter*innen stellen.

Daneben wird die Existenz von rechten Netzwerken in Polizei, Bundeswehr und Spezialeinheiten immer offensichtlicher. Beamt*innen tauschen sich in Chatgruppen über ihre menschenverachtenden Ideologien aus. Polizist*innen geben Informationen an organisierte Nazis weiter und bedrohen als NSU 2.0 migrantische, linke und antifaschistische Personen des öffentlichen Lebens. Der Verfassungsschutz finanziert über seine V-Leute faschistische Strukturen, schreddert Akten und verhindert die weitere Aufklärung der NSU-Mordserie. Dass der Verfassungsschützer Andreas Temme direkt (wie beim Mord an Halit Yozgat 2006) oder indirekt (wie bei der Ermordung Walter Lübckes 2019) in rechtsterroristische Attentate verwickelt ist, zeigt: Der hessische Verfassungsschutz schützt ausschließlich seine V-Leute und Mitarbeiter*innen vor Strafverfolgung. Und währenddessen legen auch in Hessen Soldaten Listen mit Feind*innen an, horten Waffen sowie Munition und planen Anschläge wie z.B. der Offenbacher Soldat Franco Albrecht.

Es reicht uns! Wir werden in der hessischen Landeshauptstadt ein kraftvolles Zeichen setzen, weil wir wollen, dass sich etwas ändert:

Dass rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden konsequent aufgedeckt und bekämpft werden!

Dass der strukturelle Rassismus und diskriminierende Praktiken wie racial profiling als solche benannt und abgeschafft werden!

Dass unabhängige Beschwerdestellen und eine bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizist*innen eingeführt werden, damit Täter*innen im Dienst identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden können, ohne dass der polizeiliche Corpsgeist sie schützt!

Die Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ein strukturelles Problem mit Rassismus und rechten Ideologien – das muss aufhören! Wir fordern eine konsequente Entnazifizierung von Polizei und Bundeswehr sowie die Abschaffung des Verfassungsschutzes!
Solidarität mit sämtlichen Betroffenen der Drohschreiben des sogenannten “NSU 2.0” und rassistischer Polizeigewalt! Für eine solidarische Gesellschaft, die die Menschen vor den Sicherheitsbehörden und ihren rechten Umtrieben schützt – nicht die Sicherheitsbehörden vor Strafverfolgung!

Lasst uns gemeinsam und entschlossen klar machen, dass wir Nazis und andere Rechte in der Polizei, beim Verfassungsschutz und anderswo niemals akzeptieren werden!

Am 24. Oktober alle zusammen in Wiesbaden auf die Straße – gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus in den Sicherheitsbehörden und überall!

Veranstalter*innen: CAT Marburg, IL Marburg

Verschwörungsideolog:innen entschieden widersprechen! @ Elisabeth-Blochmann-Platz
Okt 24 um 14:15

Aufruf der Initiative Kein Frieden mit Antisemiten

UND Wieder mal rufen wir auf, gegen die sog. „Hygienedemos“ am 24.10.2020 um 14:15 am Elisabeth-Blochmann-Platz auf die Straße zu gehen:

„Weniger-Denken“-Marburg hat für den 24.10 eine Kundgebung angemeldet, bei der Hermann Ploppa als einer von mehreren Redner:innen angekündigt ist. Hermann Ploppa tourt seit Monaten durch Deutschland und trat bei diversen Kundgebungen von Querdenken u.ä. auf. Schon vor der Pandemie war Ploppa Verschwörungsideologe und bestens vernetzt: Er hat unteranderem für KenFM geschrieben und hat zu einschlägigen Themen der Szene Bücher publiziert. Bevor er in der Pandemie nach dem ersten Gegenprotest im Mai aus Marburg abgezogen ist, ist er hier schon durch Verschwörungstheorien übelster Sorte um Bill Gates negativ aufgefallen und hat bei der örtlichen „Hygienedemo“-Gruppe fleißig Aufbauhilfe geleistet. Auch bei der Vorabenddemo zum sog. „Tag der Freiheit“ in Berlin hielt er eine Rede, bei der er mal wieder gezeigt hat, wie tief er im Sumpf der Verschwörungsideologien steckt. Er schwadronierte hier davon, die „Superreichen“ würden einhergehend mit der Digitalisierung die Menschheit zu Robotern machen wollen und diese dann durch 5G steuern wollen. Die in seinen Augen angebliche Coronapandemie wäre hierfür nur ein Ablenkungsmanöver. Wer hier noch behaupten will, bei Ploppa handle sich nicht um einen Verschwörungsideologen, dem können wir auch nicht mehr helfen.

Außerdem spricht Eva Rosen, die stellvertretende Vorsitzende der Kleinstpartei „WIR2020“ von Bodo Schiffmann, bei der sehr gerne das Gesundheitsrisiko durch Covid-19 heruntergspielt wird und Verschwörungstheorien jeglicher Art verbreitet werden.

Hinzukommt, dass die „Weniger-Denker“ mittlerweile nichtmal mehr vor der Relativierung des Nationalsozialismus für ihre Zwecke zurückschrecken, indem sie die Anti-Corona-Maßnahmen mit dem Ermächtigungsgesetz von 1933 vergleichen.

Nachdem es bei der Kundgebung am 05.09.2020 zur Bedrohung einer Gegendemostrant:in durch den Kondgebungsteilnehmer und Neonazi Manuel Mann kam, halten wir es für besonders wichtig, mit vielen Leuten gemeinsam gegen Verschwörungsideologien und Querfront auf die Straße zu gehen.

Also: Zeigt mit uns am Samstag lautstarken Widerspruch!

FAU Biergarten @ BaariBar (Trauma)
Okt 24 um 18:00 – 23:00

FAU Biergarten vor und in der BaariBar:

Da die FAUliKneipe wohl noch eine Weile geschlossen bleiben wird, haben wir nach einer Coronasicheren Alternative gesucht.
Wir hoffen mit einem Biergarten wieder einen Ort zu schaffen für Redebedarf um sich über Arbeit/ Uni/ Arbeitsamt/ … auskotzen zu können. Und auch für Alle die einfach so Lust haben den Abend mit netten Menschen zu verbringen.
Natürlich kann sich momentan die Situation jederzeit ändern, so dass ihr am besten vor dem losgehen nochmal unsere HP checkt, ob die Veranstaltung wie geplant stattfinden kann. Nach aktuellem Stand gelten folgende Regeln, damit der Biergarten stattfinden kann:

  • Die Besucher_innenzahl ist begrenzt. (drinnen maximal 15 Personen, draußen maximal 30 Personen, im Toilettenbereich maximal 3 Personen)
  • An den Tischen sitzen Gruppen zusammen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist. Jede_r hat einen festen Tisch. (Wenn ihr sichergehen wollt, dass ihr nicht umsonst kommt, könnt Ihr einen Tisch für Eure Gruppe unter fauli14@fau.org reservieren.)
  • Egal ob Ihr spontan oder angemeldet kommt, kommt erst mal zum Infotisch. Hier müsst Ihr Eure Kontaktdaten hinterlegen. Diese werden ausschließlich im Fall zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionsketten genutzt. Ansonsten werden sie für einen Monat im Save des Cafe Trauma eingeschlossen und danach vernichtet. Die Bestimmungen der Art. 13, 15, 18 und 20 der Datenschutz-Grundverordnung zur Informationspflicht und zum Recht auf Auskunft zu personenbezogenen Daten finden keine Anwendung.
  • Danach bekommt Ihr alle Veranstaltungsrelevanten Infos und wir weisen Euch einen Tisch zu.
  • Außerhalb des eigenen Tisches müssen Alltagsmasken getragen werden.
  • Achtet auch auf Abstände (Markierungen oder 1,5 m) und Händehygiene.
  • Die Theke schließt um 22:30 Uhr. Der Biergarten schließt um 23:00 Uhr.

Klingt alles ziemlich steif. Aber wir gehen mal davon aus, dass sich das in der Umsetzung halbwegs normal anfühlen wird, da das überwiegend die Verhaltensweisen sind, an die wir uns im letzten halben Jahr gewöhnt haben. Wir freuen uns jedenfalls sehr Euch wiederzusehen 🙂

Veranstalter*innen:

FAU Marburg – Gießen – Wetzlar

Okt
28
Mi
Abschiebungen verhindern – Bürger*innenasyl jetzt! @ Kulturzentrum KFZ
Okt 28 um 20:00

Abschiebungen verhindern – Bürger*innenAsyl jetzt!

Angesichts der katastrophalen Ereignisse im Flüchtlingslager Moria und der beschämenden Reaktion Europas ist wieder einmal klar geworden, dass wir das Schicksal der Geflüchteten nicht staatlichen Institutionen überlassen dürfen.

Lassen wir auch in Marburg das Bürger*innenAsyl Praxis werden!

Termin: Mittwoch, 28. Oktober 2020, 20 Uhr
Ort: KfZ Marburg, großer Saal
(unter Einhaltung der Corona-Hygienebestimmungen; wir werden zudem versuchen, die Veranstaltung auch anderweitig begleiten zu können (Radio oder livestream)

Im Mai 2017 wurde in Hanau vor dem Hintergrund zunehmender Abschiebeflüge in das Bürgerkriegsland Afghanistan eine der bundesweit ersten Initiativen für BürgerInnenAsyl gestartet. 50 Menschen aus Hanau erklärten: „Wir werden von Abschiebung bedrohten Flüchtlingen aus Afghanistan Bürgerasyl gewähren, das heißt, wir werden Platz machen in unseren Wohnungen und notfalls die Menschen verstecken, die in Krieg und Verfolgung zurückgebracht werden sollen.“

Ein Jahr später haben sich die örtlichen Gruppen und Initiativen zur bundesweiten Kampagne für Bürger*innenAsyl zusammengetan, um sich fortan gemeinsam gegen Abschiebungen und Ausgrenzung und für Solidarität mit Flüchtlingen einzusetzen. Für die Webseite dieser Kampagne (https://aktionbuergerinnenasyl.de/) zeichnet sich Hagen aus Hanau verantwortlich; ihm wurde nun der Prozess gemacht. Tatvorwurf: Er soll durch Verbreiten von Schriften öffentlich zu strafbaren Handlungen aufgerufen haben.

Hagen wurde am 16. Juli freigesprochen, und dies von einem bayerischen Gericht.

Wir haben ihn eingeladen, um über Anklage und Prozessverlauf zu berichten und um das Bürger*innenAsyl bekannter zu machen und wenn möglich auch in Marburg Praxis werden zu lassen.

Eine Veranstaltung der Bunten Hilfe Marburg (https://www.bunte-hilfe.de/), der Seebrücke Marburg und der Interventionistischen Linken Marburg in Kooperation mit dem KFZ Marburg

Okt
29
Do
Film: Call Me By Your Name @ Capitol Filmkunsttheater
Okt 29 um 20:00

Filmvorführung im Rahmen der „Queer-Filmreihe“ – AStA-Marburg – Referat für Homosexualität, Kultur und Wissenschaft & Tuntonia e.V. – in Kooperation mit dem Autonomen Schwulenreferat

„Call Me By Your Name“ (2017, Regie: Luca Guadagnino)

„Norditalien, 1983: Familie Perlman verbringt den Sommer in ihrer mondänen Villa. Während der 17 Jahre alte Sohn Elio Bücher liest, klassische Musik hört und keinen Flirt mit seiner Bekannten Marzia auslässt, beschäftigt sich sein Vater, ein emeritierter Professor, mit antiken Statuen. Für den Sommer hat sich der auf griechische und römische Kulturgeschichte spezialisierte Archäologe mit Oliver einen Gast ins Haus geholt, der ihm bei seiner Arbeit zur Seite stehen soll. Der selbstbewusste und attraktive Besucher wirbelt Elios Gefühle ganz schön durcheinander. Während sich langsam eine Beziehung zwischen den beiden anbahnt, merkt Elio, dass er trotz seiner Intelligenz und der Bildung, die er dank seines Vaters und seiner Mutter Annella genießt, noch einiges über das Leben und die Liebe lernen muss…“

Eintritt frei.

Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Nov
5
Do
FLT*I Treffen – das Fünfte @ Queeres Zentrum Marburg
Nov 5 um 18:30 – 22:00

***bitte vorher per Mail an autonomesfrauenlesbenreferat@gmail.com anmelden***
Da es herbstlich wird, verlegen wir unser wunderbares FLT*I Treffen ab jetzt nach drinnen, ins queere Zentrum (Liebigstraße 14 über dem Second Laden Salon Süd). Jeden ersten Donnerstag im Monat! Bitte melde dich an, da es aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln nur eine begrenzte Platzzahl gibt!
Hast du Lust neue Menschen kennenzulernen und dich auszutauschen? Möchtest du andere Menschen aus der LGBTIQ-Community kennenlernen oder feministische Themen diskutieren? Möchtest du eine queere Punkband gründen und suchst noch Mitglieder?
Wir freuen uns auf dich!
***
Bitte nehmt nur teil, wenn ihr euch gesund fühlt. Das Einhalten von Abstand und Hygieneregeln ist uns wichtig. Wenn ihr zur Risikogruppe gehört und gerne teilnehmen wollt, schreibt uns einfach eine Nachricht, wir verlegen die Veranstaltung gerne in einen Online-Raum!
Please only participate if you feel healthy. Maintaining distance and hygiene rules is important to us. If you belong to the risk group and want to be part of the meeting, just write us a message, we will be happy to host the event online!

Veranstalter*innen: Autonomes FrauenLesben Referat Marburg

Demo: Feurio! Es brennt schon viel zu lange… @ Frankfurt Hauptbahnhof
Nov 5 um 19:00

Aktionen zum Prozessauftakt anlässlich der Serie von Brandanschlägen auf linke Wohn- und Kulturprojekte im Rhein-Main-Gebiet 2018 und 2019

Demonstration

Donnerstag, 5. November 2020, 19 Uhr
Kaisersack, Frankfurt Hauptbahnhof

Zwischen September 2018 und Juli 2019 wurden insgesamt 12 Brandanschläge auf linke Projekte in Frankfurt,Hanau und Schwalbach am Taunus verübt. Bei zwei Brandstiftungen dieser Serie wurde der Täter auf frischer Tat ertappt und der Polizei übergeben. Wie so oft geben sich die Ermittlungsbehörden alle Mühe, seine rechteGesinnung zu verleugnen. Wir werden den Prozess, der am 6. November vor dem Landgericht in Frankfurt beginnt, öffentlichkeitswirksam und kritisch begleiten, damit die Brandanschläge nicht einfach als die Taten eines verwirrten Einzeltäters entpolitisiert werden können. Auch zu den geistigen Brandstifter*innen in Staat und Gesellschaft wollen wir nicht schweigen. Tagtäglich befeuern Rassismus, Ausbeutung und Konkurrenz ein Klima, das rechte Täter*innen ermutigt, zur Tat zu schreiten. Wir wollen das nicht weiter hinnehmen! Deshalb beteiligt euch an den Aktionen, kommt zum Prozess und informiert euch auf:

rheinmain-doku.org
twitter.com/feurio161
instagram.com/feurio161

Nov
6
Fr
Kundgebung: Feurio! Es brennt schon viel zu lange… @ Landgericht Frankfurt
Nov 6 um 9:00

Aktionen zum Prozessauftakt anlässlich der Serie von Brandanschlägen auf linke Wohn- und Kulturprojekte im Rhein-Main-Gebiet 2018 und 2019

Kundgebung

Freitag, 6. November 2020, 9 Uhr
Gerichtsstraße, Landgericht Frankfurt

Zwischen September 2018 und Juli 2019 wurden insgesamt 12 Brandanschläge auf linke Projekte in Frankfurt,Hanau und Schwalbach am Taunus verübt. Bei zwei Brandstiftungen dieser Serie wurde der Täter auf frischer Tat ertappt und der Polizei übergeben. Wie so oft geben sich die Ermittlungsbehörden alle Mühe, seine rechteGesinnung zu verleugnen. Wir werden den Prozess, der am 6. November vor dem Landgericht in Frankfurt beginnt, öffentlichkeitswirksam und kritisch begleiten, damit die Brandanschläge nicht einfach als die Taten eines verwirrten Einzeltäters entpolitisiert werden können. Auch zu den geistigen Brandstifter*innen in Staat und Gesellschaft wollen wir nicht schweigen. Tagtäglich befeuern Rassismus, Ausbeutung und Konkurrenz ein Klima, das rechte Täter*innen ermutigt, zur Tat zu schreiten. Wir wollen das nicht weiter hinnehmen! Deshalb beteiligt euch an den Aktionen, kommt zum Prozess und informiert euch auf:

rheinmain-doku.org
twitter.com/feurio161
instagram.com/feurio161

Nov
12
Do
Kritische Kneipe – Kneipenabend @ AK 44 Gießen
Nov 12 um 20:00 – 23:45

Die Kritische Kneipe ist ein offener Raum und Kneipenabend wo wir uns neben gemeinsamen Bier und Limo trinken unter anderem mit Antirassismus, Antifaschismus, Antisexismus und anderen emanzipatorischen Themen beschäftigen, uns austauschen und vernetzen können.
Die Kritische Kneipe ist offen für alle, egal ob du dich schon lange in und um Gießen bewegst oder gerade erst hier angekommen bist!

Veranstalter*innen:

Kritische Kneipe – Gießen

AK44 Gießen