Mieterwiderstand, Afföller retten – und was dann?

Wann:
23/11/2019 um 16:00
2019-11-23T16:00:00+01:00
2019-11-23T16:15:00+01:00
Wo:
Max Kade Zentrum Studentendorf

Mieterwiderstand, Afföller retten – und was dann?
Ziele und Strategien einer radikalen Recht auf Stadt-Bewegung

Samstag, 16:00 Uhr
Max-Kade-Zentrum (Geschwister-Scholl-Straße 11, Marburg)

Modernisierung auf Kosten von Mieter*innen? Privatisierung öffentlicher Flächen für das nächste Investitionsvorhaben der Deutschen Vermögensberatung?
Zur Verhinderung solcher Einzelmaßnahmen einer profitorientierten Stadtentwicklung war in Marburg in den letzten Monaten einiges los, und auch die Stadt AG der gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. (iL) hat dabei kräftig mitgemischt. Mieter*innen der #GWH am Richtsberg konnten eine Modernisierungsmaßnahme zu ihren Lasten stoppen, und in den Streit um die Privatisierung des Afföller-Parpkplatzes hat das Bündnis Afföller retten erst so richtig Bewegung gebracht.

Wie aber sehen Strategien einer Recht auf Stadt-Bewegung aus, die nicht nur in diesem oder jenem Einzelfall erfolgreich sein, sondern Grundsätzliches ändern will? Welche Schritte führen zu einer Stadtentwicklung und zu einer Wohnungspolitik, die nicht den Gesetzen des Kapitalismus gehorcht, sondern demokratisch und bedürfnisorientiert gestaltet ist?
Darüber wollen wir mit Freund*innen aus Berlin diskutieren. Mit der Broschüre “Das rote Berlin” hat die dortige Interventionistische Linke Berlin ein ambitioniertes Programm vorgelegt (https://interventionistische-linke.org/beitrag/das-rote-berlin); eine Konsequenz daraus war die Beteiligung an der Kampagne Deutsche Wohnen & Co Enteignen, die bundesweit große Wellen geschlagen hat und ein wesentlicher Grund für die Einführung des Berliner #Mietendeckel|s gewesen ist.

Wie haben die Berliner Genoss*innen es geschafft, Kommunal- und Landespolitik derart vor sich her zu treiben? Und was lässt sich an den Ufern der Lahn daraus lernen?